Plötzenseer Abend

Jeweils in Anschluss an das ökumenische Friedensgebet

  • Donnerstag 27. Oktober 2022 | 19:30 Uhr
  • Evangelische Gedenkkirche Plötzensee

  • Donnerstag 24. November 2022 | 19:30 Uhr
  • Evangelische Gedenkkirche Plötzensee

Jeweils in Anschluss an das ökumenische Friedensgebet


Donnerstag, 25. August 2022

Vortrag Arnd Henze:
“Wagnis Frieden? Zur Aktualität von Bonhoeffers Ethik angesichts des Krieges”

Einladung:
Plötzenseer Abend am 25. August 2022 (pdf/190 KB)


Donnerstag, 29. September 2022

Annemarie Franke:
“Ewa Unger und Freya von Moltke – eine Polin und eine Deutsche gemeinsam für die Erinnerung an den Widerstand und die europäische Verständigung”


Donnerstag, 27. Oktober 2022

Klaus Leutner:
“Aus unserer Vergangenheit für die Zukunft lernen – Meine Initiativen und Erlebnisse mit Jugendlichen”


Donnerstag, 24. November 2022

Insa Eschebach (ehemalige Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück
Thema folgt


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Schwesternportrait

Sr. Mechthild

Eine wichtige Entdeckung meines Lebens im Karmel ist der liebende Blick Gottes, der mich und alle Menschen begleitet. Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Weiterlesen ...

Kostbar in Deinen Augen

Das Symbol vom Auge Gottes ist ein zentraler Teil meines Lebens geworden. Es findet sich auch auf dem Altargemälde von Georg Meistermann in unserer Gedenkkirche. Immer mehr lerne ich vertrauen, dass ich in Gottes Augen kostbar und wertvoll bin: „Vater, Du schaust mich an!“

Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Besonders berühren tut mich in diesem Zusammenhang ein Gebet der heiligen Thérèse von Lisieux:

Du, dessen Auge mich sucht in der Tiefe,
Du, ohne Furcht vor dem Abstieg zu mir,
komm in mein Herz, Du Brot meines Hungers!
Komm in mein Herz! Es brennt ja nach Dir!

Der geheimnisvolle Gott ist uns in Jesus nahegekommen. Er ist der gute Hirte, der alle Menschen in seinem Herzen trägt. Bei ihm sind wir geborgen und in guten Händen. Wir sind sein Augenstern. So bete ich gerne für alle Menschen, denen wir verbunden sind, die Worte aus dem Abendgebet:

Wie deines Auges Stern behüte mich, birg mich im Schatten deiner Flügel.
(Responsorium, Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis)

Sr. Mechthild Brömel OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.