Predigten und Vorträge

Predigten und Vorträge vergangener Gottesdienste und Veranstaltungen zum Download.

Informationen über vergangene Veranstaltungen finden Sie auch hier:

karmelberlin Artikelarchiv der Gedenkkirche


Predigten und Vorträge

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Predigt von Sr. Mirjam Fuchs OCD am 26. Mai 2017 (pdf, 37 KB) Predigt von Sr. Mirjam Fuchs OCD am 26. Mai 2017
beim Feierabendmahl in der Sühne-Christi-Kirche
Evangelischer Kirchentag
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Predigt von P. Tobias Zimmermann SJ am 25. Januar 2015
während der Gottesdienstübertragung im Deutschlandfunk
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Vortrag von Pfarrer Fritz Delp am 25. Januar 2015
»Una sancta in vinculis« - Die ökumenische Gebetsgemeinschaft im Tegeler
Gefängnis
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Predigt von Superintendent Carten Bolz am 20. Juli 2014
im ökumenischen Gottesdienst zum 70. Jahrestag des 20. Juli 1944
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Predigt von P. Klaus Mertes SJ am 20. Juli 2014
im ökumenischen Vespergottesdienst zum 70. Jahrestag des 20. Juli 1944
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Predigt von P. Tobias Zimmermann SJ am 11. Mai 2014
beim Rundfunkgottesdienst im RBB
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Predigt von Pfarrer Bernhard Fricke am 21. November 2012
im ökumenischen Gottesdienst am Buß- und Bettag
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Predigt von Sr. Mirjam Fuchs OCD am 28. Mai 2012
im ökumenischen Gottesdienst der Charlottenburger Gemeinden
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Predigt von P. Claus Pfuff SJ am 29. Januar 2012
während der Gottesdienstübertragung im Deutschlandfunk
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Predigt von Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge am 23. Januar 2012
im ökumenischen Gottesdienst zum Martyrergedenken
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Predigt von P. Christian Herwartz SJ am 9. Oktober 2011
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Predigt von P. Klaus Mertes SJ am 19. Juni 2011
bei seiner Verabschiedung als Kirchenrektor
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Predigt von P. Klaus Mertes SJ in der Osternacht 2011
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Predigt von P. Dr. Karl Meyer OP am 20. Juli 2009
im ökumenischen Gottesdienst zum 65. Jahrestag des 20. Juli 1944
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Schwesternportrait

Sr. Mirjam

Seit der Gründung unseres Klosters, dem Karmel Regina Martyrum, 1984, lebe ich hier, neben der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Dieser Ort, angebunden an den geschichtsbeladenen Ort in der Nähe, Plötzensee, war mir von Anfang an eine Herausforderung. Weiterlesen ...

Dieser Ort birgt ein Geheimnis.

Dieser Ort birgt ein Geheimnis; das erlebe ich, wenn ich allein in unserer Kirche bin, um einen Gottesdienst vorzubereiten, beim Schmücken der Kirche mit Blumen, wenn wir Gottesdienst feiern, am Werktag in der Krypta oder am Sonntag mit der großen Gottesdienstgemeinde in der Oberkirche oder wenn ich Einzelne und Gruppen begleite, die die Gedenkkirche besuchen.

Unsere Kirche bietet einen Raum an, jenseits von Erwartetem. Oft ist der Besucher zuerst einmal sprachlos, und ich teile diese Sprachlosigkeit immer wieder neu, angesichts des Ortes mit allem, was seine Architektur und Kunst vermitteln.

Ein Raum des Erinnerns an Dunkles und Lichtes tut sich auf. Alles, was ich mitbringe, hat Platz. Jedes Anliegen, jede Bitte kann ich bei der Pietà in der Krypta mit dem Entzünden einer Kerze ablegen. Bei vielen Besuchern erlebe ich eine tiefe Dankbarkeit und ein großes Vertrauen, dass wir Schwestern ihre Sorgen, hier an diesem Ort, mit in unsere Fürbitte hineinnehmen.

In der Oberkirche lädt mich das große Altargemälde von Georg Meistermann ein, Gottes Verheißung zu trauen.

So ist diese Kirche, neben der ich leben darf – mit der ich lebe – für mich immer mehr zu meinem Ort geworden – ein spiritueller Ort der Stille, des Gebetes – ein Ort des Gedenkens und Erinnerns – auch ein ökumenischer Ort, denn unsere gelebte Ökumene hier baut auf der Ökumene der Märtyrer von Plötzensee auf. Unsere Gedenkkirche ist ein Ort der Begegnung für viele: Christen und Nichtchristen, für Glaubende und Nichtglaubende, für Menschen aus verschiedenen Kulturen, für Kunstinteressierte und Geschichtskundige, für Junge und Alte.

Ich erlebe, wie junge Menschen die Botschaft dieses Ortes verstehen, sie ahnen das Unverstehbare, das die Kunst anschaulich macht. Sie begegnen hier Vergangenem, auch dann, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt – und sie begegnen gleichzeitig Gegenwärtigem. Mahnende Erinnerung kann zur wachen Verantwortung werden. So stärkt dieser Ort. Für mich ist es ein Hoffnungsort. Er hilft mir und vielen, die hierherkommen, den Verheißungen Gottes heute zu trauen.

Sr. Mirjam Fuchs OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.