Würdelos - mit königlicher Würde

Königinnen und Könige von Ralf Knoblauch, Diakon
18.4. – 2.5.2024
Ausstellung und Programm

  • Donnerstag 18. April 2024 | 19:00 Uhr - Donnerstag 2. Mai 2024 | 19:00 Uhr
  • Gedenkkirche Maria Regina Martyrum

ER-LESEN-ES

“Würdelos – mit königlicher Würde”

Jeder ein König, eine Königin!
Dieser Gedanke motiviert den Bonner Theologenund Bildhauer Ralf Knoblauch dazu, Königsfiguren zu schaffen. Sie finden sich inzwischen weltweit an Orten, wo Menschen um ihre Würde kämpfen.
Wir freuen uns, dass wir 20 Könige und Königinnen 14 Tage in unserer Gedenkkirche beherbergen dürfen.

Donnerstag, 18. April | 19:00 Uhr
Vortrag und Ausstellungseröffnung
Königsempfang
mit Ralf Knoblauch

Musik: Christoph Kießig, Saxophon


19. April – 1. Mai | 18:00 Uhr
Gottesdienste in der Oberkirche
mit und bei den Königen und Königinnen

Freitag, 19. April
18:00 Uhr Abendlob
18:30 Uhr Hl. Messe
Impuls: Msgr. Dr. Hansjörg Günther
“Frieden-Einheit-Leben,
Erinnerungen an Max Josef Metzger (+17.4.1944)”

Samstag, 20. April
18:00 Uhr Abendlob
Impuls: Margarete Kümpel
“Aufgerichtet”

Sonntag, 21. April
10:00 Uhr Hl. Messe
Impuls: Pfarrer Lutz Nehk
“Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es”
18:00 Uhr Abendlob

Montag, 22. April
18:00 Uhr Abendlob
Impuls: Pastor Engelbert Petsch
“Menschlichkeit hinter Gittern – Würde vermisst”

Dienstag, 23. April
18:00 Uhr Abendlob
18:30 Uhr Hl. Messe
Impuls: P. Manfred Kollig
“Macht und Ohnmacht”

Mittwoch, 24. April
18:00 Uhr Abendlob
Impuls: Prof. Dr. Christine Funk
“Solwodi – Solidarität zum Leben in Würde”

Donnerstag, 25. April
18:00 Uhr Abendlob
18:30 Uhr Ökumenisches Friedensgebet
Impuls: Pfarrerin Eva Markschies
“Beim HERRN findet man Hilfe – Könige in Bedrängnis”

19:30 Uhr Plötzenseer Abend
Vortrag: Pfarrer Dr. Manfred Deselaers
“Die Wunde von Auschwitz berühren”

Freitag, 26. April
18:00 Uhr Abendlob
18:30 Uhr Hl. Messe
Impuls: Prälat Dr. Karl Jüsten

Samstag, 27. April
18:00 Uhr Abendlob
Impuls: René Pachmann
“Ukrainische Königinnen – geflüchtete Frauen, ihre Fragen, Sorgen. Ängste…”

Sonntag, 28. April
10:00 Uhr Hl. Messe
Impuls: Prof. Dr. Felix Körner SJ
“Wachsen”
18:00 Uhr Abendlob

Montag, 29. April
18:00 Uhr Abendlob
Impuls: Diakon Wolfgang Willsch
“Die Würde im Anderssein”

Dienstag, 30. April
18:00 Uhr Abendlob
18:30 Uhr Hl. Messe
Impuls: P. Klaus Mertes SJ
“Einer für alle” (Joh 11,47-53)

Mittwoch, 1. Mai
18:00 Uhr Abendlob
Impuls: Dr. Kathrin Happe und Jörg Haas
“Von Königen auf der Straße”


Donnerstag, 2. Mai | 19:00 Uhr
KlangRaum
meditativer Gottesdienst mit Anna Viechtl, Harfe
Verabschiedung der Könige

Erlesenes_Könige_2024 (pdf/508 KB)


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Schwesternportrait

Sr. Mechthild

Eine wichtige Entdeckung meines Lebens im Karmel ist der liebende Blick Gottes, der mich und alle Menschen begleitet. Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Weiterlesen ...

Kostbar in Deinen Augen

Das Symbol vom Auge Gottes ist ein zentraler Teil meines Lebens geworden. Es findet sich auch auf dem Altargemälde von Georg Meistermann in unserer Gedenkkirche. Immer mehr lerne ich vertrauen, dass ich in Gottes Augen kostbar und wertvoll bin: „Vater, Du schaust mich an!“

Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Besonders berühren tut mich in diesem Zusammenhang ein Gebet der heiligen Thérèse von Lisieux:

Du, dessen Auge mich sucht in der Tiefe,
Du, ohne Furcht vor dem Abstieg zu mir,
komm in mein Herz, Du Brot meines Hungers!
Komm in mein Herz! Es brennt ja nach Dir!

Der geheimnisvolle Gott ist uns in Jesus nahegekommen. Er ist der gute Hirte, der alle Menschen in seinem Herzen trägt. Bei ihm sind wir geborgen und in guten Händen. Wir sind sein Augenstern. So bete ich gerne für alle Menschen, denen wir verbunden sind, die Worte aus dem Abendgebet:

Wie deines Auges Stern behüte mich, birg mich im Schatten deiner Flügel.
(Responsorium, Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis)

Sr. Mechthild Brömel OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.