Rosen für den Frieden

  • Sonntag 24. Mai 2026 | 17:00 Uhr - Samstag 15. August 2026 | 18:00 Uhr
  • Gedenkkirche Maria Regina Martyrum

“DA HABEN DIE DORNEN ROSEN GETRAGEN
Wie aus Tod neues Leben wachsen kann.
Ein Kunstprojekt von Caroline Lauscher
ROSEN FÜR DEN FRIEDEN

Rosen für den Frieden (pdf/120 KB)


Veranstaltungen:

Pfingstsonntag, 24. Mai 2026
Nacht der offenen Kirchen
17:00 Uhr Sühne-Christi-Kirche
18:00 Uhr Gedenkkirche Maria Regina Martyrum
19:00 Uhr Gedenkkirche Plötzensee
Rosen für den Frieden_Nacht der offenen Kirchen 2026 (pdf/102 KB)


Donnerstag, 28. Mai 2026
18:30 Uhr Ökumenisches Friedensgebet
19:30 Uhr Plötzenseer Abend
Rosen für den Frieden_Plötzenseer Abend (pdf/110 KB)


Samstag, 20. Juni 2026
11:00 Uhr Mit dem Fahrrad auf dem “Pfad der Erinnerung”
Rosen für den Frieden_Fahrradtour (pdf/109 KB)


Samstag, 15. August 2026
18:00 Uhr Abschlussveranstaltung
Wort | Musik | Gebet | Austausch
Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Feierhof


Die Künstlerin Caroline Lauscher
möchte zusammen mit vielen anderen Menschen, die sich in dieses soziale Projekt einbringen möchten, verwundeter Orte und Themen gedenken und sie mit Rosen bedenken. Es geht ihr dabei um Orte, die wie Dornen vergangener Zeiten bis in die Gegenwart schmerzen. Mit den Rosen schafft sie eine symbolische Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart und macht einen Weg von der Verletzung zur Heilung sichtbar.
„Da haben die Dornen Rosen getragen…“ heißt es in dem alten Pilgerlied „Maria durch ein Dornwald ging“. Das Lied war Ursprung dieses sozialen Projektes, es erzählt von Verwandlung, wie aus Tod neues Leben erwachsen kann, wie Verhärtungen weich werden und sich Verzweiflung in Zuversicht wandelt.


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Schwesternportrait

Sr. Mechthild

Eine wichtige Entdeckung meines Lebens im Karmel ist der liebende Blick Gottes, der mich und alle Menschen begleitet. Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Weiterlesen ...

Kostbar in Deinen Augen

Das Symbol vom Auge Gottes ist ein zentraler Teil meines Lebens geworden. Es findet sich auch auf dem Altargemälde von Georg Meistermann in unserer Gedenkkirche. Immer mehr lerne ich vertrauen, dass ich in Gottes Augen kostbar und wertvoll bin: „Vater, Du schaust mich an!“

Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Besonders berühren tut mich in diesem Zusammenhang ein Gebet der heiligen Thérèse von Lisieux:

Du, dessen Auge mich sucht in der Tiefe,
Du, ohne Furcht vor dem Abstieg zu mir,
komm in mein Herz, Du Brot meines Hungers!
Komm in mein Herz! Es brennt ja nach Dir!

Der geheimnisvolle Gott ist uns in Jesus nahegekommen. Er ist der gute Hirte, der alle Menschen in seinem Herzen trägt. Bei ihm sind wir geborgen und in guten Händen. Wir sind sein Augenstern. So bete ich gerne für alle Menschen, denen wir verbunden sind, die Worte aus dem Abendgebet:

Wie deines Auges Stern behüte mich, birg mich im Schatten deiner Flügel.
(Responsorium, Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis)

Sr. Mechthild Brömel OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.