Tag des offenen Denkmals 2025

13 und 14. September 2025
Thema “Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?”


Tag des Offenen Denkmals
Samstag, 13. September und Sonntag 14. September 2025

Schwerpunktthema “Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?”

Zum Tag des Offenen Denkmals öffnen auch die Gedenkkirchen Maria Regina Martyrum und Plötzensee ihre Türen.

Zwei Kirchen der 1960er Jahre, verbunden durch den Bezug auf die nahe gelegene ehem. NS-Hinrichtungsstätte Plötzensee, eine verwandte Betonarchitektur, den gemeinsam Glockenturm und intensive ökumenische Zusammenarbeit:

Die Kath. Gedenkkirche Maria Regina Martyrum (1960–63) wird geprägt von dem monumentalen, abstrakten Altargemälde „Das himmlische Jerusalem“ von G. Meistermann.

In der Ev. Gedenkkirche Plötzensee erinnern die 16 Tafeln des „Plötzenseer Totentanzes“ (1969–72) von A. Hrdlicka an die Opfer von Plötzensee und verweisen auf die heutige Bedrohungen der Menschen.



Gedenkkirche Maria Regina Martyrum
Öffnungszeiten 8:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 13.9.2025
16:30 Uhr Kirchenführung
18:00 Uhr Konzert mit der Band eXodus


Ev. Gedenkkirche Plötzensee
Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Öffnungszeiten: Samstag 14:00-18:00 Uhr
15:00 Uhr Kirchenführung mit dem Kunstwerk „Der Plötzenseer Totentanz“ (Michael Maillard)


Zurück
Schwesternportrait

Sr. Mechthild

Eine wichtige Entdeckung meines Lebens im Karmel ist der liebende Blick Gottes, der mich und alle Menschen begleitet. Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Weiterlesen ...

Kostbar in Deinen Augen

Das Symbol vom Auge Gottes ist ein zentraler Teil meines Lebens geworden. Es findet sich auch auf dem Altargemälde von Georg Meistermann in unserer Gedenkkirche. Immer mehr lerne ich vertrauen, dass ich in Gottes Augen kostbar und wertvoll bin: „Vater, Du schaust mich an!“

Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Besonders berühren tut mich in diesem Zusammenhang ein Gebet der heiligen Thérèse von Lisieux:

Du, dessen Auge mich sucht in der Tiefe,
Du, ohne Furcht vor dem Abstieg zu mir,
komm in mein Herz, Du Brot meines Hungers!
Komm in mein Herz! Es brennt ja nach Dir!

Der geheimnisvolle Gott ist uns in Jesus nahegekommen. Er ist der gute Hirte, der alle Menschen in seinem Herzen trägt. Bei ihm sind wir geborgen und in guten Händen. Wir sind sein Augenstern. So bete ich gerne für alle Menschen, denen wir verbunden sind, die Worte aus dem Abendgebet:

Wie deines Auges Stern behüte mich, birg mich im Schatten deiner Flügel.
(Responsorium, Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis)

Sr. Mechthild Brömel OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.