Offener Meditationsnachmittag nach Sebastian Painadath

MEDITATIONSNACHMITTAG
zur Baumsymbolik mit Einführung in das Sonnengebet
Samstag, 11. Mai 2019
15:00 – 17:30 Uhr

  • Samstag 11. Mai 2019 | 15:00 Uhr - 17:30 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

Meditation
Austausch
Reflexion

Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich

Ort: Haus der Stille (Meditationsraum)

Um Anmeldung wird gebeten bis 3. Mai 2019 bei:

Sr. Mechthild OCD
E-Mail: E-Mail schreiben
oder Sr. Johanna Maria OCD
Tel.: 030 / 364 117-0

Kosten: Eine Spende für den Nachmittag ist herzlich willkommen


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Schwesternportrait

Sr. Mechthild

Eine wichtige Entdeckung meines Lebens im Karmel ist der liebende Blick Gottes, der mich und alle Menschen begleitet. Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Weiterlesen ...

Kostbar in Deinen Augen

Das Symbol vom Auge Gottes ist ein zentraler Teil meines Lebens geworden. Es findet sich auch auf dem Altargemälde von Georg Meistermann in unserer Gedenkkirche. Immer mehr lerne ich vertrauen, dass ich in Gottes Augen kostbar und wertvoll bin: „Vater, Du schaust mich an!“

Ich möchte Menschen ermutigen den segnenden Blick Gottes über ihrem Leben zu entdecken, gerade auch auf dunklen Wegabschnitten. Besonders berühren tut mich in diesem Zusammenhang ein Gebet der heiligen Thérèse von Lisieux:

Du, dessen Auge mich sucht in der Tiefe,
Du, ohne Furcht vor dem Abstieg zu mir,
komm in mein Herz, Du Brot meines Hungers!
Komm in mein Herz! Es brennt ja nach Dir!

Der geheimnisvolle Gott ist uns in Jesus nahegekommen. Er ist der gute Hirte, der alle Menschen in seinem Herzen trägt. Bei ihm sind wir geborgen und in guten Händen. Wir sind sein Augenstern. So bete ich gerne für alle Menschen, denen wir verbunden sind, die Worte aus dem Abendgebet:

Wie deines Auges Stern behüte mich, birg mich im Schatten deiner Flügel.
(Responsorium, Mittwoch der 2. Woche im Jahreskreis)

Sr. Mechthild Brömel OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.