Offene Meditationsgruppe

Diese Gruppe wurde angeregt von P. Sebastian Painadath SJ, Ashram Sameeksha, Kalady/Indien.
Einmal im Monat von 19:30 bis 21:00 Uhr (Sommerpause im Juli und August)

  • Mittwoch 13. Juni 2018 | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

  • Mittwoch 12. September 2018 | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

  • Mittwoch 24. Oktober 2018 | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

  • Mittwoch 14. November 2018 | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

  • Mittwoch 12. Dezember 2018 | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

  • Mittwoch 9. Januar 2019 | 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

Pater Painadath hat eine langjährige und reiche Erfahrung in der Durchführung von Meditationskursen in der indischen und der deutschen Ortskirche. 1986 gründete er im Auftrag des Jesuitenordens in Kalady, Südindien, ein Zentrum für indische Spiritualität. Dort entstand der Ashram „Sameeksha“, der die geistige Begegnung zwischen den Religionen, insbesondere den Dialog zwischen Hinduismus und Christentum fördert. Er versucht seit über 25 Jahren die mystisch-spirituelle Dimension des christlichen Glaubens in Europa zu vermitteln.


Ablauf

  • Lied / Spiritueller Impuls
  • Einführung in die Stille
  • Meditation (25 min)
  • Meditatives Gehen (5 min)
  • Meditation (25 min)

Information

Sr. Johanna Maria und Sr. Mechthild
E-Mail: E-Mail schreiben
Tel.: 030 / 364 117-0

Ort: Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille – Meditationsraum


Literaturempfehlung

  • P. Dr. Sebastian Painadath SJ:
    „Das Sonnengebet“, Eine leibbezogene Form des Morgengebets aus Indien
    Kösel, München 2000, Preis: 13,95 EUR
  • „Das Sonnengebet“, CD,
    Kösel, München 2000, Preis: 15,50 EUR
  • „Der Geist reißt Mauern nieder“.
    Die Erneuerung unseres Glaubens durch interreligiösen Dialog
    Kösel, München, 2002, Preis: 15,95 EUR
  • Rohr / Painadath:
    „Gott hat viele Namen“
    Vier-Türme-Verlag, Münsterschwarzach 2011, Preis: 19,90 EUR

Zurück
Schwesternportrait

Sr. Teresia Benedicta

Es war vor allem die Sehnsucht nach Gott, die mich nach meinem Medizinstudium in die Gemeinschaft des Berliner Karmel führte, und die Offenheit, die mir durch die Schwestern hier entgegenkam. Diese Sehnsucht nach Gott, sei sie bewusst oder unbewusst, trägt jede und jeder in sich. Sie mit anderen zu teilen, darin liegt eine Chance und Herausforderung für uns Schwestern. Weiterlesen ...

Sehnsucht nach Gott

Wenn Menschen nach dem Warum unseres Lebens, unseres Daseins fragen, gibt es für mich nur bruchstückhafte, keine fertigen Antworten.

In unser „Haus der Stille“ kommen immer wieder Jugendliche, Schülerinnen und Schüler verschiedener Konfession oder solche, die sich ausdrücklich als Atheisten bezeichnen. Zum Kennenlernen des Klosters gehört jedes Mal ein Gespräch mit einer Schwester. Die Fragen dieser jungen Menschen nach Gott fordern uns heraus, und ihr ehrliches Interesse an unserem so anderen Leben lässt uns davon überzeugt sein: Sie nehmen etwas für ihr Leben mit.

Eine Schülerin schreibt in unser Gästebuch: „Ich glaube, den Weg zur Stille gefunden zu haben.“
Und ein Schüler: „Ich denke, dass der Tag im Kloster meine Perspektiven erweitert hat und ich mir ein differenzierteres Bild von der Kirche schaffen kann. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken, und ich wünsche mir, dass jeder Gottes Wege zu erkennen vermag, der es sich von Herzen wünscht.“
Eine Schülerin: „Sie verdienen meinen tiefen Respekt für das Leben, welches Sie hier führen. Ich würde die Ruhe nicht lange aushalten. Ich brauche mein chaotisches Berlin. Vielen Dank für den interessanten Einblick. Vielleicht sehen wir uns bald wieder; vielleicht als Schwestern, wer weiß.“

Etwas von der Sehnsucht habe ich versucht, in einem eigenen Gedicht ins Wort zu bringen, anlässlich meiner Ewigen Profess 2005:

Du, der Du da bist
verborgen
in der Wüste meines Lebens
offenbare deinen Namen
sprich zu mir
Dein Wort der Liebe

Du, der Du da bist
verborgen
im tiefsten Dunkel meiner Nacht
offenbare Deinen Namen
führe mich
den Weg ins Weite

Du, der Du da bist
verborgen
im Dornbusch meiner Sehnsucht
offenbare Deinen Namen
lass mich erkennen
wer Du bist

Sr. Teresia Benedicta

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.