Initiatisches Gebärdenspiel nach Silvia Ostertag®

Ein archetypisches Ausdrucksspiel, basierend auf sechs Urgebärden, die auf die Chorgebärden des Theaters der griechischen Antike zurückgehen.

Einführung in das Gebärdenspiel

  • Freitag 29. März 2019 | 18:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

Übungstag Gebärdenspiel

  • Samstag 30. März 2019 | 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

Einführung in das Gebärdenspiel

  • Freitag 27. September 2019 | 18:30 Uhr - 21:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

Übungstag Gebärdenspiel

  • Samstag 28. September 2019 | 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
  • Karmel Regina Martyrum, Haus der Stille - Meditationsraum

Das Initiatische Gebärdenspiel wurde von Silvia Ostertag entwickelt.

Es ist ein archetypisches Ausdrucksspiel, basierend auf sechs Urgebärden, die auf die Chorgebärden des Theaters der griechischen Antike zurückgehen.

Die klare Struktur des Spiels mit den sechs Gebärden eröffnet einen lebendigen Spielraum, in dem wir uns mit allen Facetten zum Ausdruck bringen können. Spielend können wir uns über Grenzen, an die wir im Alltag immer wieder stoßen, hinauswagen und so uns selbst und unsere Mitmenschen auf einer tieferen Ebene erkennen und verstehen lernen.

Die Arbeit mit dem Initiatischen Gebärdenspiel dient dazu, mit sich selbst in Kontakt zu kommen und im Sinne K. Graf Dürckheims durchlässig und wandlungsfähig zu werden.
‚Initiatisch‘ meint so ‚hineinführend in das Geheimnis unserer selbst‘.

Gebärdenspieltag

Wir nehmen uns Zeit, um in verschiedenen Übungen der tiefen Wahrheit unserer alltäglichen Gebärden auf die Spur zu kommen. Begleitende Körperübungen unterstützen unser Üben.

Der Tag beginnt und endet mit dem gemeinsamen Sitzen in der Stille.

Voraussetzung für den Übungstag ist das Vertrautsein mit den Gebärden. Für neue Interessierte gibt es dafür am Vorabend eine Einführung in das Initiatische Gebärdenspiel.


Leitung: Martina Ludwig

Martina Ludwig ist Kirchenmusikerin in Berlin-Mitte und arbeitet als Stimmbildnerin mit Gruppen und im Einzelunterricht.
Im November 2010 hat sie die Ausbildung zur Lehrerin für das Initiatische Gebärdenspiel bei Silvia Ostertag und Karl Metzler (Leibarbeit) abgeschlossen.
Sie ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.

Maximal 12 Teilnehmer

Kosten: Einführung: 20 – 30 EUR | Übungstag: 40 – 50 EUR (nach Selbsteinschätzung)

Bitte bequeme Kleidung und Socken oder Gymnastikschuhe mitbringen.
Für die Mittagspause im Haus bitte selbst Verpflegung mitbringen.

Anmeldung und weitere Informationen telefonisch oder schriftlich bei:
Martina Ludwig | Waldenserstr. 7 | 10551 Berlin | Tel.: 030 / 395 34 59
E-Mail: E-Mail schreiben

Gebärdenspiel_Flyer 2019 (doc/273 KB)


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Schwesternportrait

Sr. Teresia Benedicta

Es war vor allem die Sehnsucht nach Gott, die mich nach meinem Medizinstudium in die Gemeinschaft des Berliner Karmel führte, und die Offenheit, die mir durch die Schwestern hier entgegenkam. Diese Sehnsucht nach Gott, sei sie bewusst oder unbewusst, trägt jede und jeder in sich. Sie mit anderen zu teilen, darin liegt eine Chance und Herausforderung für uns Schwestern. Weiterlesen ...

Sehnsucht nach Gott

Wenn Menschen nach dem Warum unseres Lebens, unseres Daseins fragen, gibt es für mich nur bruchstückhafte, keine fertigen Antworten.

In unser „Haus der Stille“ kommen immer wieder Jugendliche, Schülerinnen und Schüler verschiedener Konfession oder solche, die sich ausdrücklich als Atheisten bezeichnen. Zum Kennenlernen des Klosters gehört jedes Mal ein Gespräch mit einer Schwester. Die Fragen dieser jungen Menschen nach Gott fordern uns heraus, und ihr ehrliches Interesse an unserem so anderen Leben lässt uns davon überzeugt sein: Sie nehmen etwas für ihr Leben mit.

Eine Schülerin schreibt in unser Gästebuch: „Ich glaube, den Weg zur Stille gefunden zu haben.“
Und ein Schüler: „Ich denke, dass der Tag im Kloster meine Perspektiven erweitert hat und ich mir ein differenzierteres Bild von der Kirche schaffen kann. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken, und ich wünsche mir, dass jeder Gottes Wege zu erkennen vermag, der es sich von Herzen wünscht.“
Eine Schülerin: „Sie verdienen meinen tiefen Respekt für das Leben, welches Sie hier führen. Ich würde die Ruhe nicht lange aushalten. Ich brauche mein chaotisches Berlin. Vielen Dank für den interessanten Einblick. Vielleicht sehen wir uns bald wieder; vielleicht als Schwestern, wer weiß.“

Etwas von der Sehnsucht habe ich versucht, in einem eigenen Gedicht ins Wort zu bringen, anlässlich meiner Ewigen Profess 2005:

Du, der Du da bist
verborgen
in der Wüste meines Lebens
offenbare deinen Namen
sprich zu mir
Dein Wort der Liebe

Du, der Du da bist
verborgen
im tiefsten Dunkel meiner Nacht
offenbare Deinen Namen
führe mich
den Weg ins Weite

Du, der Du da bist
verborgen
im Dornbusch meiner Sehnsucht
offenbare Deinen Namen
lass mich erkennen
wer Du bist

Sr. Teresia Benedicta

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.