Dritter Klostermarkt

Samstag, 24. November 2018 10:00 bis 18:00 Uhr
im Klosterladen, Gästehaus, Räumen der Gedenkkirche, Gedenkkirche

  • Samstag 24. November 2018 | 10:00 Uhr - 18:00 Uhr
  • Klosterladen, Haus der Stille, Gedenkkirche

KÖSTLICHES AUS VERSCHIEDENEN KLÖSTERN
aus der Abtei St. Hildegard in Eibingen: Klostermüsli, Dinkelgebäck, und Nudeln. Früchtebrot, englischer Teekuchen, Stollen, Trüffel und Apfelbalsam aus der Abtei Königsmünster, Likör aus der Abtei Niederaltaich, Lavendel-Creme und Kräuterlikör aus dem Kloster Beuron und Maria Laach, Lebkuchen und Marzipan von den Benediktinerinnen auf Frauenchiemsee, Kreatives von den Franziskanerinnen in Pankow, Karmelitengeist und Karmelitentrüffel aus Regensburg, Honig aus dem Kloster Ensdorf und vieles Andere

KREATIVES ZUM ADVENT
Weihnachtskerzen aus der klostereigenen Werkstatt des Karmel
Adventskränze und rote hochwertige Karmel-Bienenwachskerzen,
Keramik aus Maria Laach. Adventliches, weihnachtliches Kunsthandwerk aus dem Kloster Königsmünster, Goldschmiede Münsterschwarzach, Maria Laach, und anderen Kunstwerkstätten. Weihnachtskarten u. a. aus dem Kloster Beuron. Sterne in vielen Farben aus Herrnhut, Weihnachtskrippen, Adventskränze, Glaskunst vom Chiemsee und und….

AN DER KASSE DES KLOSTERLADENS AN DIESEM TAG
10% RABATT AUF ALLESAUSSER BUCH

GEMÜTLICHES UND KÖSTLICHES
Suppe, Kaffee, Kuchen aus Lobetal mit Christine und Klaus Sczesny

MUSIKALISCHES
15:00 Uhr Konzert in der Gedenkkirche
„Klassik Meets Jazz“ und Einstimmung in den Advent
mit den Chören „PanCHORaner´n“ aus Berlin und
„Mama´s and some Papa´s aus Potsdam.
Leitung: Cordula Geck (Berlin), Martin Behm und Haakon Schaub (Potsdam)


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Schwesternportrait

Sr. Mirjam

Seit der Gründung unseres Klosters, dem Karmel Regina Martyrum, 1984, lebe ich hier, neben der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Dieser Ort, angebunden an den geschichtsbeladenen Ort in der Nähe, Plötzensee, war mir von Anfang an eine Herausforderung. Weiterlesen ...

Dieser Ort birgt ein Geheimnis.

Dieser Ort birgt ein Geheimnis; das erlebe ich, wenn ich allein in unserer Kirche bin, um einen Gottesdienst vorzubereiten, beim Schmücken der Kirche mit Blumen, wenn wir Gottesdienst feiern, am Werktag in der Krypta oder am Sonntag mit der großen Gottesdienstgemeinde in der Oberkirche oder wenn ich Einzelne und Gruppen begleite, die die Gedenkkirche besuchen.

Unsere Kirche bietet einen Raum an, jenseits von Erwartetem. Oft ist der Besucher zuerst einmal sprachlos, und ich teile diese Sprachlosigkeit immer wieder neu, angesichts des Ortes mit allem, was seine Architektur und Kunst vermitteln.

Ein Raum des Erinnerns an Dunkles und Lichtes tut sich auf. Alles, was ich mitbringe, hat Platz. Jedes Anliegen, jede Bitte kann ich bei der Pietà in der Krypta mit dem Entzünden einer Kerze ablegen. Bei vielen Besuchern erlebe ich eine tiefe Dankbarkeit und ein großes Vertrauen, dass wir Schwestern ihre Sorgen, hier an diesem Ort, mit in unsere Fürbitte hineinnehmen.

In der Oberkirche lädt mich das große Altargemälde von Georg Meistermann ein, Gottes Verheißung zu trauen.

So ist diese Kirche, neben der ich leben darf – mit der ich lebe – für mich immer mehr zu meinem Ort geworden – ein spiritueller Ort der Stille, des Gebetes – ein Ort des Gedenkens und Erinnerns – auch ein ökumenischer Ort, denn unsere gelebte Ökumene hier baut auf der Ökumene der Märtyrer von Plötzensee auf. Unsere Gedenkkirche ist ein Ort der Begegnung für viele: Christen und Nichtchristen, für Glaubende und Nichtglaubende, für Menschen aus verschiedenen Kulturen, für Kunstinteressierte und Geschichtskundige, für Junge und Alte.

Ich erlebe, wie junge Menschen die Botschaft dieses Ortes verstehen, sie ahnen das Unverstehbare, das die Kunst anschaulich macht. Sie begegnen hier Vergangenem, auch dann, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt – und sie begegnen gleichzeitig Gegenwärtigem. Mahnende Erinnerung kann zur wachen Verantwortung werden. So stärkt dieser Ort. Für mich ist es ein Hoffnungsort. Er hilft mir und vielen, die hierherkommen, den Verheißungen Gottes heute zu trauen.

Sr. Mirjam Fuchs OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.