Stellenangebot Klosterladen | Mitarbeiter*in ab 01.05.2027

Der Kloster Laden.
sucht ab 01.05.2027

Mitarbeiter*in

(Stellenumfang: 20 Stunden pro Woche)

Wir sind:
»Der Kloster Laden.« befindet sich seit Gründung des Karmel-Klosters Regina Martyrum 1984 direkt neben der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum.

Wir führen ein breites Angebot an religiöser Literatur und Kunsthandwerk für jeden Anlass – und für Interessierte an der Gedenkarbeit auch Bücher von und zu den Martyrern von Plötzensee. Regelmäßig finden zudem Lesungen und Konzerte statt.

Kerzen aus dem Karmel-Kloster sind ein ganz besonderes Geschenk, erhältlich im Klosterladen und in unserem Online-Shop. In unserer Kerzenwerkstatt gestalten wir aus hochwertigen Bienenwachskerzen und selbst entworfenen Motiven Kerzen für besondere Anlässe im Leben, wie z. B. Taufe, Kommunion, Trauung, Jubiläen und viele Osterkerzen für Kirchengemeinden.

Ihre Aufgaben:
• Sie planen und übernehmen den Einkauf und Verkauf unseres Buchsortiments und die Produkte des Kunsthandwerks / Non-Book-Bereich.
• Sie prüfen eingehende Rechnungen.
• Sie führen am Jahresende die Inventur durch.
• Sie übernehmen selbständig einen Teil der Öffnungszeiten des Klosterladens.
• Sie beraten Kunden bei allen Fragen zu unseren Produkten.
• Sie unterstützen das Team des Klosterladens.

Ihre Voraussetzungen
• Sie arbeiten eigenverantwortlich, sind teamfähig, kommunikativ, zuverlässig und zeitlich flexibel.
• Sie haben ein grundsätzliches Interesse an theologischen und spirituellen Themen und können Ihre Kenntnisse in der Kundenberatung einsetzen.
• Vorkenntnisse und Erfahrungen im Buchhandel sind wünschenswert.

Wir freuen uns auf Sie!

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail als PDF an:
Schwester Teresia Benedicta Weiner
E-Mail schreiben
Karmel Regina Martyrum
Heckerdamm 232, 13627 Berlin

Stellenangebot_Klosterladen_ab 01.05.2027 (pdf/70 KB)


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Schwesternportrait

Sr. Mirjam

Seit der Gründung unseres Klosters, dem Karmel Regina Martyrum, 1984, lebe ich hier, neben der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum. Dieser Ort, angebunden an den geschichtsbeladenen Ort in der Nähe, Plötzensee, war mir von Anfang an eine Herausforderung. Weiterlesen ...

Dieser Ort birgt ein Geheimnis.

Dieser Ort birgt ein Geheimnis; das erlebe ich, wenn ich allein in unserer Kirche bin, um einen Gottesdienst vorzubereiten, beim Schmücken der Kirche mit Blumen, wenn wir Gottesdienst feiern, am Werktag in der Krypta oder am Sonntag mit der großen Gottesdienstgemeinde in der Oberkirche oder wenn ich Einzelne und Gruppen begleite, die die Gedenkkirche besuchen.

Unsere Kirche bietet einen Raum an, jenseits von Erwartetem. Oft ist der Besucher zuerst einmal sprachlos, und ich teile diese Sprachlosigkeit immer wieder neu, angesichts des Ortes mit allem, was seine Architektur und Kunst vermitteln.

Ein Raum des Erinnerns an Dunkles und Lichtes tut sich auf. Alles, was ich mitbringe, hat Platz. Jedes Anliegen, jede Bitte kann ich bei der Pietà in der Krypta mit dem Entzünden einer Kerze ablegen. Bei vielen Besuchern erlebe ich eine tiefe Dankbarkeit und ein großes Vertrauen, dass wir Schwestern ihre Sorgen, hier an diesem Ort, mit in unsere Fürbitte hineinnehmen.

In der Oberkirche lädt mich das große Altargemälde von Georg Meistermann ein, Gottes Verheißung zu trauen.

So ist diese Kirche, neben der ich leben darf – mit der ich lebe – für mich immer mehr zu meinem Ort geworden – ein spiritueller Ort der Stille, des Gebetes – ein Ort des Gedenkens und Erinnerns – auch ein ökumenischer Ort, denn unsere gelebte Ökumene hier baut auf der Ökumene der Märtyrer von Plötzensee auf. Unsere Gedenkkirche ist ein Ort der Begegnung für viele: Christen und Nichtchristen, für Glaubende und Nichtglaubende, für Menschen aus verschiedenen Kulturen, für Kunstinteressierte und Geschichtskundige, für Junge und Alte.

Ich erlebe, wie junge Menschen die Botschaft dieses Ortes verstehen, sie ahnen das Unverstehbare, das die Kunst anschaulich macht. Sie begegnen hier Vergangenem, auch dann, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt – und sie begegnen gleichzeitig Gegenwärtigem. Mahnende Erinnerung kann zur wachen Verantwortung werden. So stärkt dieser Ort. Für mich ist es ein Hoffnungsort. Er hilft mir und vielen, die hierherkommen, den Verheißungen Gottes heute zu trauen.

Sr. Mirjam Fuchs OCD

Wer suchet, der findet!

Nichts soll dich verwirren,
nichts dich erschrecken.
Alles vergeht,

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld
erlangt alles.

Wer Gott hat,
dem fehlt nichts.
Gott nur genügt.