KARMEL REGINA MARTYRUM BERLIN

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Spiritualität des Karmels

Teresa von Avila
Teresa von Avila


Links:

www.teresianischer-karmel.de

www.karmelocd.de

Internetportal zur Vorbereitung auf den 500. Geburtstag
der hl. Teresa von Avila
www.paravosnaci.com

KARMEL IM ÜBERBLICK


Der Name stammt von einem Gebirgszug in Israel, der zwischen dem Mittelmeer und der Ebene Jesreel liegt. Das hebräische Wort bedeutet "Fruchtgarten". In der biblischen Erinnerung ist der Berg Karmel mit dem Propheten Elija verknüpft (1 Kön 18).

Ursprünge:
Abendländische Einsiedler lassen sich im 12. Jahrhundert auf dem Gebrigszug Karmel nieder. Eine Gruppe schließt sich zu einer losen Gemeinschaft zusammen, die sich die "Brüder der seligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel" nennen. Sie erhalten vom Patriarchen von Jerusalem eine Lebensordnung, die sogenannte "Ursprüngliche Regel", die noch heute als Grundgesetz des Karmelordens gilt. Die wichtigste Anweisung lautet: "Jeder soll Tag und Nacht im Gesetz des Herrn meditieren und im Gebet wachen."
Schon im 13. Jahrhundert gehen die Karmeliten nach Europa und leben nach einer gemilderten Regel als Bettelmönche. Die ersten Frauenklöster werden im 15. Jahrhundert dem Orden angegliedert.

Reform:
Teresa von Avila (1515-1582), seit 1535 Karmelitin im Kloster von der Menschwerdung in Avila, gründet 1562 mit Gleichgesinnten das erste Kloster der Reform. Bis zu ihrem Tod folgen 16 weitere Reformklöster für Frauen und zwei für Männer. Kernpunkte ihrer Reform sind der Vorrang des Gebetes, die Pflege des Eremitischen (Schweigen), aber auch die Gemeinschaft, die Anspruchslosigkeit im Lebensstil sowie die Ausrichtung des Lebens auf die Fürbitte für die Nöte der Kirche und der Menschen.